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Hai der Woche: Breitflossenhai — 19. February 2018

Hai der Woche: Breitflossenhai

Eine andere Art von Requiemhaien ist der Breitflossenhai (Lamiopsis temminckii). Ausschließlich in flachen Gewässern vor Indien, China und Südostasien lebend, leidet er erheblich unter der Zerstörung seines Lebensraumes, Überfischung und Wasserverschmutzung. Das IUCN sieht diese Art als gefährdet an.

Breitflossenhai (Lamiopsis temminckii) aus der Erstbeschreibung von Müller & Henle
Lamiopsis temminckii by Müller & Henle – Systematische Beschreibung der Plagiostomen pl. 18, Gemeinfrei, Link

Wie fast alle anderen Requiemhaie ist der Breitflossenhai vivipar. 4 bis 8 Embryos ernähren sich zuerst von Dotter und später durch eine Plazentaverbindung. Nach etwa 8 Monaten werden sie mit einer Länge von 40 bis 60 cm geboren. Maximallänge ist 1,70 m.

Quellen: hier und hier

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Hai der Woche: Schwarzfleck-Hai — 12. February 2018

Hai der Woche: Schwarzfleck-Hai

Hier der dritte Hai der Drillinge: der Schwarzfleck-Hai (Carcharhinus sealei). Oft mit dem Weißwangenhai verwechselt und bis 2012 mit dem Coates-Hai gleichgesetzt, ist es auch ein eher kleiner Requiemhai, der maximal 95 cm Länge erreicht. Nach einer Tragzeit von 9 Monaten werden nur 1 bis 2 Junge von 33 bis 45 cm Länge lebend geboren (vivipar).

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Carcharhinus sealei by Tassapon KRAJANGDARA – http://www.fishbase.us/photos/thumbnailssummary.php?ID=882#, CC BY 3.0, Link

Der Schwarzfleckhai ist sogar noch weiter verbreitet als der Weißwangenhai und bewohnt nicht nur flache Gewässer vor Nord-West-Australien, sondern Küstengewässer überall im Indo-Pazifik von Südafrika und Madagaskar über Indien bis zu Indonesien. Obwohl in intensiv befischten Gewässern lebend und häufig für sein Fleisch gefangen, wird er von der IUCN als nur potenziell gefährdet eingestuft. Wenn es genug Zahlenmaterial gäbe, könnte er sehr wohl die Kriterien für gefährdet erfüllen.

Quellen: hier und hier

Hai der Woche: Coates-Hai — 5. February 2018

Hai der Woche: Coates-Hai

Das Klassifizieren von Haien ist schwierig. Das gilt insbesondere für die Arten aus der Familie Requiemhaie, die sich alle recht ähnlich sehen. Der Coates-Hai (Carcharhinus coatesi), benannt nach dem Fischforscher George Coates, wurde 1939 entdeckt, aber seit 1982 mit dem Schwarzfleckhai (Carcharhinus sealei) gleichgesetzt. Erst 2012 wurde befunden, dass es doch 2 verschiedene Arten sind.

A Whitecheek Shark, Carcharhinus coatesi. Source: CSIRO National Fish Collection. License: CC BY Attribution

Ebenso ist der Whitecheek shark = Weißwangenhai (Carcharhinus dussumieri) eine andere Art, wird aber bei der Quelle meines Bildes mit dem Coates-Hai gleichgesetzt, weswegen es falsch sein könnte.

Der Coates-Hai ist ein kleiner Hai. Er wird lebend (vivipar) mit einer Länge von 38 bis 40 cm geboren und wächst zu maximal 88 cm heran. Er lebt in Oberflächengewässern bis zu einer Tiefe von 123 m vor dem nördlichen Australien.

Quellen: hier, hier und hier

Hai der Woche: Walbuchthai — 29. January 2018

Hai der Woche: Walbuchthai

Einer der vielen Haiarten in Australischen Gewässern ist der Walbuchthai (Carcharhinus fitzroyensis). Flache Gewässer vor Nordaustralien bewohnend, kann er auch in Flussmündungen gefunden werden (zuerst in der Fitzroy-Flussmündung, daher der wissenschaftliche Name). Die weiblichen Walbuchthaie sind, wie fast alle Requiemhaie,  vivipar, dass bedeutet, dass der entleerte Dottersack sich in eine Plazentaverbindung umwandelt. Jedes Jahr werden bis zu 7 Junge in speziellen Kinderstuben geboren. Neugeborene sind zwischen 35 und 50 cm lang und wachsen auf ungefähr 1,3 m Länge heran.

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Carcharhinus fitzroyensis by CSIRO National Fish Collection – http://www.fishesofaustralia.net.au/home/species/2888, CC BY 3.0, Link

Walbuchthaie sind keine Gefahr für den Menschen und machen nur einen kleinen Teil des Haifischfanges vor Australien (als Beifang) aus. Die IUCN sieht sie als nicht gefährdet an (aber diese Einstufung von 2003 könnte ein Update nötig haben).

Quellen: hier und hier

Hai der Woche: Flügelkopf-Hammerhai — 15. January 2018

Hai der Woche: Flügelkopf-Hammerhai

Wusstest Du, dass Hammerhaie nicht nach und nach einen so großen Hammer entwickelt haben, wie es jahrzehntelang geglaubt wurde? Gentests beweisen das Gegenteil. Haie mit riesigem Cephalofoil (Hammer) wie der Flügelkopf-Hammerhai, bei dem er bis zu 50 % der Körperlänge breit ist, waren die ursprüngliche Art, aus der sich später auch Arten mit kleinerem Hammer entwickelten. Der Nutzen des Hammers muss also die Nachteile der Unförmigkeit bei weitem übersteigen.

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X-ray of Eusphyra blochii by Sandra Raredon/Smithsonian Institution – http://eol.org/collections/14770, Public Domain, Link

Der Flügelkopf-Hammerhai (Eusphyra blochii) bildet seine eigene Gattung innerhalb der Familie Hammerhaie und wurde benannt nach dem deutschen Naturforscher Marcus Elieser Bloch, der ihn 1785 erstmals beschrieb. Er ist ein schlanker Hai und hat nicht nur besonders ausladende Hammerflügel (die bei der Geburt an den Körper angelegt sind und sich erst später entfalten), sondern auch extrem lange Nasenlöcher. Nach einer Tragzeit von 8 bis 11 Monaten, in der die durchschnittlich 11 Embryos jeweils einen eigenen Abschnitt im Uterus haben und erst von Dotter und später von einer Plazenta-Verbindung ernährt werden (vivipar), werden sie mit einer Länge von 32 bis 47 cm geboren. Sie wachsen langsam und werden bis zu 1,9 m lang und 21 Jahre alt.

Der Flügelkopf-Hammerhai lebt in tropischen Gewässern des Indischen und West-Pazifischen Ozeans in Küstennähe. Wegen des großen Fischerei-Drucks für seine Flossen und sein Fleisch und der Zerstörung seines Lebensraumes in diesen Gebieten wird er von der IUCN seit 2016 als stark gefährdet eingestuft (davor war er nur als potentiell gefährdet angesehen worden, aber er ist inzwischen aus mehreren Gebieten verschwunden).

Quellen: hier und hier

Hai der Woche: Bogenstirn-Hammerhai — 8. January 2018

Hai der Woche: Bogenstirn-Hammerhai

Haie haben besondere Heilungsfähigkeiten. Sie bekommen oft Wunden (durch Paarungsrituale, Kämpfe, Kollisionen mit Riffen oder Fischereigerät), die jedoch erstaunlich schnell heilen. Ein Anteil daran hat die Tatsache, dass Haut-Dentikel Zähne sind und, ebenso wie die richtigen Zähne, kontinuierlich nachwachsen. So werden Wunden erst schnell mit temporären, größeren Dentikeln verschlossen, diese Narbe wird innerhalb von 6 Monaten jedoch wieder mit normal geformten Dentikeln unsichtbar gemacht.

Ein Beispiel dafür wurde in Bogenstirn-Hammerhaien (Sphyrna lewini) gefunden. Diese Art der Hammerhaie (auch als Gekerbter Hammerhai bekannt) lebt weltweit in küstennahen warmen und tropischen Gewässern nahe der Oberfläche, teilweise in großen Schulen. Das und die Tatsache, das es viele getrennte Sub-Populationen gibt, machen diese Art sehr anfällig für Fischereidruck. Sie werden gezielt für ihr Fleisch und ihre Haut, vor allem aber ihre Flossen,  oftmals auch illegal (IUU), als Beifang und durch Sportfischer als big-game-Fisch gefangen. Deshalb stuft die IUCN sie weltweit als stark gefährdet ein.

Hammerhead shark, Cocos Island, Costa Rica.jpg
Bogenstirn-Hammerhai by Barry PetersFlickr, CC BY 2.0, Link

Bogenstirn-Hammerhaie werden bis zu 4,3 m lang (im Durchschnitt aber nur 2,5 m als Weibchen und 1,8 m als Männchen). Sie sind vivipar (wenn der Dottersack aufgebraucht ist, wird er in eine Plazentaverbindung umgebaut) und bringen nach 9 bis 12 Monaten in bestimmten, flachen Kinderstuben-Gebieten bis zu 40 lebende Junge zur Welt. Diese wachsen langsam und werden oft Opfer von anderen Haien, was die relativ großen Würfe erklärt.

Quellen: hier, hier und hier

Hai der Woche: Pazifischer Zwerghai — 6. November 2017

Hai der Woche: Pazifischer Zwerghai

Der Pazifische Zwerghai (Carcharhinus cerdale), Schwesternart zum Atlantischen Zwerghai von letzter Woche, ist ein Beispiel für den fehlgeleiteten Glauben in Autoritäten, in diesem Fall die Experten Henry Bryant Bigelow und William Charles Schroeder. Was war passiert? Nachdem diese Art erstmals im Jahr 1898 von Charles Henry Gilbert beschrieben wurde, hatten Kollege Seth Eugene Meek und sein Assistent Samuel Frederick Hildebrand zwischen 1910 und 1912 Exemplare auf einem Fischmarkt in Colón auf der karibischen Seite von Panama entdeckt und geschlussfolgert, dass diese Arten auf beiden Seiten des Isthmus von Panama lebt. Vielleicht machten sie einen Fehler bei der Bestimmung, oder nahmen fälschlicherweise an, dass die Fische auch dort gefangen wurde, wir werden es nie erfahren. Weil der Panamakanal noch nicht eröffnet war, konnten weder ein Hai noch ein Fangschiff die atlantische Seite von Panama von der pazifischen Seite aus schwimmend erreichen, aber ein Fischtransporter an Land jedoch schon. Jedenfalls wiederholten Bigelow und Schroeder 1948 nicht nur den Fehler ihrer Kollegen, sondern unterstellten, dass Meek und Hildebrand deshalb den Pazifischen Zwerghai nicht als eigene Art ansahen, sondern als synonym mit dem eng verwandten, auf der atlantischen Seite heimischen Atlantischen Zwerghai. Erst 2011 wurde dieser Fehler von José I. Castro behoben, doch solch wichtige Websites wie die IUCN oder das Florida Museum bringen dieser Fakt immer noch nicht und sollten schleunigst auf den neuesten Stand gebracht werden.

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Carcharhinus cerdale by D Ross Robertsonhttp://biogeodb.stri.si.edu/sftep/en/thefishes/species/5290, Public Domain, Link

Genau wie seine Schwesternart ist der Pazifische Zwerghai ein Requiemhai und vivipar. Er bewohnt Küstengewässer des östlichen Pazifik vom Golf von Kalifornien bis Peru.

Quellen: hier, hier und hier

Hai der Woche: Atlantischer Zwerghai — 30. October 2017

Hai der Woche: Atlantischer Zwerghai

Will jemand ein weiteres Beispiel zum Beweis der Plattentektonik? Nun, der Atlantischer Zwerghai (Carcharhinus porosus – so genannt nach wirklich großen Poren hinter seinen Augen) wurde bis 2011 betrachtet als in Küstengewässern auf beiden Seiten des Isthmus von Panama lebend: im westlichen Atlantik vom nördlichen Golf von Mexiko bis zum südlichen Brasilien ebenso wie im östlichen Pazifik vom Golf von Kalifornien südlich bis nach Peru. Ein folgenschwerer Fehler, der bis jetzt anzudauern scheint (siehe die IUCN Rote Liste und die Homepage des Florida Museums). Tatsächlich aber kann seine Schwesterart Pazifischer Zwerghai (Carcharhinus cerdale) im östlichen Pazifik gefunden werden, und der Atlantische Zwerghai lebt nur im west-atlantischen Teil. Beide wurden vor ungefähr 2,8 Millionen Jahren getrennt und haben sich in verschiedene Arten entwickelt (genauso wie Weißnasenhai und Schwarznasenhai auch ein Beweis für die Evolution).

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Carcharhinus porosus by D Ross Robertsonhttp://biogeodb.stri.si.edu/caribbean/en/gallery/specie/100, Public Domain, Link

Dieser kleine (im allgemeinen nur bis zu 1,1 m lange) Requiemhai ist langsam wachsend und vivipar mit 2 bis 9 Jungen alle 2 Jahre nach einer Tragzeit von ca. 12 Monaten. Er kann in Bodennähe von Küstengewässern und Flussmündungen gefunden werden und bildet große, nach Geschlecht getrennte Schulen.

Entlang der nördlichen Brasilienküste, wo einige seiner Kinderstuben sind, ist der Atlantische Zwerghai der an häufigsten vorkommende Hai, und in Trinidad ist er der wirtschaftlich bedeutendste Hai (unter dem Namen puppy shark). Fischereidruck als Beifang oder gezielt (für Fleisch, Flossen, Knorpel und Leber-Öl)  haben einen signifikanten Rückgang der Zahlen verursacht, weswegen er in Brasilien die ICUN-Einstufung gefährdet bekommen hat, wo hauptsächlich Heranwachsende gefangen wurden, aber weltweit nur data deficient. Weil sein Lebensraum viel begrenzter ist als vorher angenommen (siehe oben), sollte die IUCN das meiner Meinung nach dringend überarbeiten.

Quellen: hier und hier

Hai der Woche: Schwarzspitzen-Riffhai — 16. October 2017

Hai der Woche: Schwarzspitzen-Riffhai

Der Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus – abgeleitet von melas = schwarz und pteron = Flügel oder Flosse (siehe Pterosaurier)) ist ein weiterer Requiemhai, der in Korallenriffen lebt. Er bewohnt küstennahe Gewässer des tropischen und subtropischen Indo-Pazifik von Südafrika bis Hawaii (hat sogar das östliche Mittelmeer durch den menschengemachten Suez-Kanal besiedelt) und bevorzugt seichtere Gewässer als seine Kollegen Grauer Riffhai und Weißspitzen-Riffhai. Ihre Kinderstuben (die Weibchen sind vivipar und bringen lebende Junge zu Welt, nachdem sie diese mit Dotter und über eine Plazenta-Verbindung ernährt haben) können so flach sein, dass die Jungen mit ihrer Rückenflosse aus dem Wasser ragend schwimmen müssen und aussehen “wie eine Flotte von Mini-Segelbooten” (Zitat von hier).

An expanse of clear water and white sand, and several sharks swimming with their black-tipped dorsal fins protruding above the water
Carcharhinus melanopterus by Leon Brocard from London, UK – PIMG_2915, CC BY 2.0, Link

Nicht nur Junge bevorzugen es, aus Schutzgründen in Gruppen zu bleiben, auch erwachsene Schwarzspitzen-Riffhaie bilden stabile Gruppen für soziale Zwecke und zur Jagd. Ihre Beute sind Fische, Krustentiere, Weichtiere und Tintenfische, aber auch Land- und Seeschlangen und sogar Ratten und Vögel. Sie haben große Augen mit einer reflektierenden tapetum lucidum wie eine Katze, was andeutet, dass sie nachts exzellent jagen können.

Wegen ihres extrem kleinen Reviers und ihrer hohen Standort-Treue sind Schwarzspitzen-Riffhaie anfällig für die Zerstörung ihres Lebensraumes und Fischereidruck (nur als Beifang bei kommerziellen Fischereien, aber gezielt von Kleinfischern für ihr Fleisch, Leber-Öl und Flossen, und auch von Sportfischern und für den Aquarienhandel). Ihre kleinen Würfe (nur 2 bis 5 Junge) und lange Tragzeit (bis zu 16 Monate) sind auch keine Hilfe. Sie werden als “potentiell gefährdet” von der IUCN angesehen. Normalerweise sind sie scheu und trotz ihrer Größe (typischerweise bis zu 1,6 m) keine Gefahr für den Menschen, aber manchmal beißen sie die Beine oder Füße von Watern, die in ihren Bereich eindringen, oder von Speer-Fischern für ihren Fang.

Quellen: hier, hier und hier

Hai der Woche: Silberspitzenhai — 2. October 2017

Hai der Woche: Silberspitzenhai

Der Silberspitzenhai (Carcharhinus albimarginatus), obwohl leicht erkennbar wegen seiner namensgebenden weißen Ränder an allen Flossen (auch an den Brustflossen, anders als alle anderen “Weißspitzen”-Haiarten), wird of mit seinem kleineren Bruder Grauer Riffhai verwechselt. Beides sind Requiemhaie und können über oder in der Nähe von Korallenriffen im tropischen Indischen oder Pazifischen Ozean gefunden werden. Sie sind bekannt dafür, gemischte Ansammlungen zu bilden, und legen beide (leicht verschiedene) rituelle Drohverhalten (treat display) an den Tag, um Bedrohungen (wie andere Haie oder Taucher) zu verjagen und ihre Privatzone zu schützen. Der Scheinangriff  eines bis zu 3 m großen Silberspitzenhai (wie hier beschrieben) erinnert mich an männliche Gorillas. Während es aggressiv erscheint, betrachte ich es doch als defensives Verhalten. Es ist bemerkenswert, dass sie lieber fliehen oder wegscheuchen anstatt anzugreifen, wobei sie wegen ihrer Größe meistens siegen würden.

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Silvertip shark, Image taken by Clark Anderson/Aquaimages – Originaly uploaded to the english wikipedia, Image:0979 aquaimages.jpg, CC BY-SA 2.5, Link

Wie alle anderen Requiemhaie sind Silberspitzenhaie vivipar. Weibchen bringen alle zwei Jahre Würfe von ungefähr 5 Jungen nach einer Tragzeit von ca. einem Jahr zur Welt. Sie wachsen langsam und sind mit ca. 2 m Länge nach 20 Jahren erwachsen.

Silberspitzenhaie werden in direkten Hai-Fischereien, als Beifang und durch illegale Praktiken (IUU) gefangen, meistens für ihre Flossen und ihr Fleisch, aber auch für Knorpel, Leber, Zähne, Kiefer und Haut. Das führt dazu, dass sie in Gebieten wie Scott Reef vor Nordaustralien durch Indonesische Fischer ausgerottet sind. Deshalb betrachtet die IUCN sie als “gefährdet“. Es gibt jedoch keine artspezifischen Schutzmaßnahmen.

Trotz ihres neugierigen und aggressiven Verhaltens (siehe oben) und obwohl sie in der Lage sind (wegen ihrer Zähne, Größe und Stärke), sich mit großer Beute anzulegen, sind Silberspitzenhaie nicht bekannt dafür Menschen anzugreifen. Die ISAF hat nur 4 provozierte, nicht-tödliche Angriffe unter dieser Art verzeichnet.

Quellen: hier und hier