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Let's save our blue planet by saving the ocean. Every little step counts.

Greenpeace about microbeads | Greenpeace über Mikroperlen — 23. July 2016

Greenpeace about microbeads | Greenpeace über Mikroperlen

Did you know that microbeads are used in cosmetics not only to exfoliate (which I can comprehend, even if they should use other, natural particles), but also simply for color and texture? Manufacturers seem to think that customers like their liquid soap, shower gel or shampoo smooth and thick (viscid), even if it has got no cleaning benefit and only environmental drawbacks. We use a special, ph-neutral liquid soap together with a reusable foam soap dispenser and it works fabulously. Sadly, my daughter likes glitter in her pink shower gel (girls 😉 ), I don’t know how to make that myself.

Greenpeace addresses the problem of microplastic in cosmetics here more detailed than I did and also describes the loopholes manufacturers use to deceive us. Unfortunately, the mentioned guide to avoid cosmetics in question seems to work only in UK and Australia.


Wusstest Du, dass Mikroperlen in Kosmetik nicht nur zum Peelen benutzt werden (was ich nachvollziehen kann, auch wenn sie andere, natürliche Partikel benutzen sollten), sondern auch einfach für die Farbgebung und Textur? Die Hersteller scheinen zu denken, dass der Kunde seine Flüssigseife, Duschgel oder Shampoo glatt und zähflüssig mag, auch wenn das keinerlei Reinigungs-Nutzen sondern nur Umwelt-Nachteile hat. Wir nutzen eine spezielle, ph-neutrale Flüssigseife zusammen mit einem nachfüllbaren Schaum-Seifenspender und es geht wunderbar. Leider mag meine Tochter Glitter in ihrem pinken Duschgel (Mädchen 😉 ), Ich weiß nicht, wie ich das selbst machen kann.

Greenpeace spricht das Problem von Mikroplastik in Kosmetikprodukten hier detaillierter an als ich es getan habe, und beschreibt auch die Hintertürchen, die die Hersteller nutzen um uns zu täuschen. Hier auch etwas dazu auf Deutsch. Bedauerlicherweise scheint der erwähnte Leitfaden zum Vermeiden von fragwürdiger Kosmetik nur in Großbritannien und Australien zu gelten.

Sources of Ocean’s Plastic Waste | Quellen der Meeres-Vermüllung — 18. December 2015

Sources of Ocean’s Plastic Waste | Quellen der Meeres-Vermüllung

Over half of the material leaked into the ocean comes from China, Indonesia, Philippines, Vietnam, and Thailand (Source). But that doesn’t mean that we others can slack off in our efforts to prevent plastic waste in the oceans – every step counts.


China, Indonesien, Vietnam, Thailand und die Philippinen sind die Quelle von mehr als der Hälfte des Plastikmülls in den Weltmeeren (Quelle). Das heißt jedoch nicht, dass wir anderen in unsere Anstrengungen, Kunststoff-Müll in den Meeren zu vermeiden, nachlässig werden dürfen – jeder Schritt zählt.

 

How Ocean Pollution Affects Humans | Wie die Verschmutzung der Meere den Menschen schadet — 17. December 2015
How Boyan Slat tests automatic ocean-plastic-cleanup | So testet Boyan Slat die vollautomatische Plastikbefreiung der Weltmeere — 16. December 2015
The fish farm of the future – interactive | Die Fischfarm der Zukunft – Interaktiv | The Guardian — 5. November 2015
ökologischer Landbau kann die Welt ernähren — 6. October 2015

ökologischer Landbau kann die Welt ernähren

Es ist Allgemeingut, dass konventioneller Landbau viel zum Klimawandel beiträgt. Weniger Verschmutzungen durch Dünger, erhebliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen und verringerte Transporte von Zutaten, Verpackungen und Nahrungmitteln weisen darauf hin, dass lokale nachhaltige Ernährungssysteme der Landbau der Zukunft sein sollten, anstatt unsere Fehler auch in Entwicklungsländer in Lateinamerika oder Afrika zu exportieren.

Aber es wurde oft behauptet, dass ökologischer Landbau nicht soviel Nahrung wie konventioneller Landbau einbringen kann und deshalb keine brauchbare Alternative darstellt, wenn wir die Welt ernähren wollen.

Aber das stimmt nicht: Forscher der Universität von Michigan fanden heraus, dass es möglich ist, durch Bio-Ackerbau in Industrieländern fast genauso viel und in Entwicklungsländern bis zu dreimal mehr Ertrag zu haben wie durch konventionellen Landbau.

Quelle: Organic Farming Can Feed The World, Says Study.

How Concord Became The First U.S. City To Ban The Plastic Water Bottle | Stadt Concord (USA) verbietet Plaste-Wasserflaschen — 1. October 2015

How Concord Became The First U.S. City To Ban The Plastic Water Bottle | Stadt Concord (USA) verbietet Plaste-Wasserflaschen

So it is possible, at least in Concord, Mass.:

It shall be unlawful to sell non-sparkling, unflavored drinking water in single-serving polyethylene terephthalate (PET) bottles of 1 liter (34 ounces) or less on or after January 1, 2013.


Also ist es möglich, zumindest in Concord, Mass.:

Es verstößt ab dem 1. Januar 2013 gegen das Gesetz, stilles, geschmackloses Trinkwasser in Einweg-PET-Flaschen von 1 Liter oder kleiner zu verkaufen.

via How Concord Became The First U.S. City To Ban The Plastic Water Bottle.

Nutztier- und Landwirtschaftliche Emissionen von Treibhausgas — 26. September 2015

Nutztier- und Landwirtschaftliche Emissionen von Treibhausgas

Wie ich vorher erwähnte, sind Rinderrülpser eine Ursache von Treibhausgas-Emissionen und deshalb für Klimaerwärmung, aber es gibt andere Verursacher von Methan, Lachgas und Co. im Zusammenhang mit unserer Ernährung. Umgerechnet in CO2 eq. (Methan hat 25 mal und Lachgas 298 mal mehr Erwärmungspotential als Kohlendioxid),  liefert diese Quelle einige interessante Zahlen:

Im Jahr 2011 betrugen die gesamten Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft 5,3 Gt CO2 eq, darunter z.B.

  • Wiederkäuer-Verdauung (Rülpsen von hauptsächlich Rindern und Milchkühen) 2 071 Mt CO2 eq,
  • Dung, der auf Weiden zurückgelassen wurde (Lachgas und Methan durch deren Zersetzung) 824 Mt CO2 eq,
  • synthetischer Dünger (Lachgas) 725 Mt CO2 eq,
  • Reisanbau (Methan, das durch anaerobe Zersetzung, d.h. unter Sauerstoffabschluss, freigesetzt wird) 522 Mt CO2 eq und
  • Dung, der auf Feldern aufgebracht wird (Lachgas und Methan aus Gülle von Schweinen und Rindern als organischer Dünger) 185 Mt CO2 eq.

Zum Vergleich: Im Jahr 2010 ist Abholzung (hauptsächlich südamerikanischer Regenwald, der in Ackerland umgewandelt wird, und indonesischer Regenwald, der in Palmfarmen umgewandelt wird) für 3,7 Gt CO2 eq verantwortlich, und die Energie, die für die Landwirtschaft verbraucht wird (hauptsächlich Kohlendioxid, das durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe für landwirtschaftliche Maschinen, Bewässerung und Fischfangschiffe entsteht), beläuft sich auf 785 Mt CO2 eq.

Aber dies enthält nicht den Transport von Futtermitteln, landwirtschaftlichen Produkten oder Zutaten, wie es für eine Flasche Ketchup hier illustriert wurde, also füge ich hinzu, dass im Jahr 2012 der gesamte Verbrauch fossiler Brennstoffe 31,6 Gt CO2 eq beisteuerte (ich kann nur raten, wie viel davon auf das Verschiffen, Fahren oder Fliegen von Nutztierfutter wie Sojabohnen oder Mais aus Südamerika, Fleisch, Früchten oder Aquakultur-Fisch aus Asien oder Zutaten für industriell verarbeitete Lebensmittel quer durch die ganzen Welt zurückzuführen ist).

Was hat unsere Ernährung mit den Meeren zu tun? — 13. September 2015

Was hat unsere Ernährung mit den Meeren zu tun?

Nachdem ich mehrere Links über Nahrung (speziell Fleisch) veröffentlicht habe, könnte man sich fragen, was diese in meinem Blog über die Meere zu suchen haben – neben dem Offensichtlichen: Fisch, Tang, Muscheln, Algen oder andere Meeresfrüchte zu essen, entweder aus der Natur oder aus Aquakultur. Dieser Teil unserer Ernährung kann bereitgestellt werden von verantwortungsbewussten Fischern oder Aquakultur-Betreibern, die den Schutz der Meere anstreben, oder durch Zerstören des Meeres-Ökosystems, Verschmutzen des Wassers und Leerfischen der Meerestier-Bestände.

Aber da ist noch mehr.

In wenigen Worten, Herstellung, Transport und Verpackung unserer Nahrung ist verantwortlich für das Verschmutzen der Meere mit Müll und ihr Vergiften mit Dünger und Pestiziden (was zu Meeres-Todeszonen führt), produziert eine große Menge an Treibhausgas und führt daher zur Überhitzung und Versauerung der Meere. Das bedeutet, dass der informierte Kunde, der die richtige Nahrung wählt, eine große Rolle spielt.

Im Verlauf der nächsten Monate werde ich viele Beiträge schreiben, die diese Themen näher beleuchten.

Vielen Dank, ihr verwandten Seelen da draußen — 21. August 2015

Vielen Dank, ihr verwandten Seelen da draußen

Ich bin gerade von unseren Ferien an der Nordsee zurückgekommen. Das Wasser war für mich zu kalt zum Schwimmen (meinem Mann und den Kindern machte es nichts aus), aber der Strand war wirklich schön – mit Sonne, weißem Sand und Wind (und deshalb keine Mücken!), aber nicht zu heiß. Da war etwas Müll, meist von kleinen Kindern verloren oder von Wind verweht, denke ich, uns nur einiges mit Absicht am Strand zurückgelassen (wie Bierdosen und Zigarettenstummel). Wir sammelten diesen Abfall und viele halb im Sand vergrabenen Plaste-beutel und Schnüre ein und nahmen alles zum Abfall mit, wenn wir zur Toilette gingen (die lagen wegen der Gezeiten mindestens 1 Kilometer landeinwärts und direkt neben den nächstgelegenen Mülltonnen).
Aber nach der Flut änderten sich die Dinge. Verheddert in Seetang kamen Unmengen an Küchenkrepp aus dem Meer zurück. Weil sie chemisch behandelt sind, um Wasser abzuweisen (denke ich), fühlte es sich für mich nicht richtig an, auf ihr Zersetzen zu warten, und ich sammelte ganze Gewirre ein (mein Mann wollte sich lieber nicht auch noch um Papier kümmern). Beim Stapeln der Gewirre in meinen Armen wurde deren Unterseite sichtbar, gesprenkelt mit wunderschönen, hellgrünen Algen, wie ich glaubte. Aber es waren hauchdünne Teile von Plastikfolie, die von Algen überwuchert wurden. Da war überall Plastik! Continue reading