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Let's save our blue planet by saving the ocean. Every little step counts.

National Geographic: study about plastic waste| Studie über Plastik-Abfall — 7. October 2017

National Geographic: study about plastic waste| Studie über Plastik-Abfall

Mass production of plastics, which began just six decades ago, has accelerated so rapidly that it has created 8.3 billion metric tons … 6.3 billion metric tons has become plastic waste. (Half of all plastic manufactured becomes trash in less than a year)… Of that, only nine percent has been recycled.

via http://news.nationalgeographic.com/2017/07/plastic-produced-recycling-waste-ocean-trash-debris-environment/

And this recycling can make matters even worse: In China fleece are made of disposable water bottles from Germany (as part of the recycling quota) and sold back to Germany, where they pollute the waste water and lastly the sea with micro fibers (microbeads) due to cleaning and still end up as waste, but already broken down in small particles (instead of after 450 years like the original water bottle).
Waste minimisation instead of recycling, I say!


Die Massenproduktion von Kunststoff, die erst vor 6 Jahrzehnten begann, hat sich so rasant beschleunigt, dass sie 8,3 Milliarden metrische Tonnen erschaffen hat… 6,3 Milliarden metrische Tonnen davon sind zu Müll geworden (Die Hälfte alles hergestellten Kunststoffs wird innerhalb von weniger als einem Jahr zu Abfall)…Davon sind nur 9 Prozent recycled worden.

via http://news.nationalgeographic.com/2017/07/plastic-produced-recycling-waste-ocean-trash-debris-environment/

Und dieses Recycling kann alles noch schlimmer machen: In China werden aus Einweg-Wasserflaschen aus Deutschland (als Teil der Recycling-Quote) Fleece hergestellt und wieder nach Deutschland zurück verkauft, wo sie das Abwasser und letztlich das Meer mit Mikro-Fasern (Mikroplastik) beim Waschen verschmutzen und doch wieder als Abfall enden, aber schon in kleine Teilchen zersetzt (anstatt nach 450 Jahren wie die originale Wasserflasche).
Müllvermeidung anstelle von Recycling, sage ich!

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6 tolle Verbote von Plastik weltweit – und Deutschland? — 11. August 2016

6 tolle Verbote von Plastik weltweit – und Deutschland?

Gute Nachrichten! Plastikverbote in der ganzen Welt kamen in letzter Zeit in die Schlagzeilen. Von der USA bis zu Indien und Marokko nehmen sich Regierungen des Problems der Plastikmüll-Verschmutzung an und beschließen komplette Verbote von Plastik oder von bestimmten Sorten wie Polystyrol.

Quelle: 6 amazing plastic bans from around the world

In Europa versuchen wir auch, Plastikmüll zu reduzieren, um die Meere vor Vermüllung zu schützen. Insbesondere die bunten Kunststoff-Einkaufsbeutel, die einem die Kassierer kostenlos hinterher werfen. Jeder Europäer nutzt 200 davon pro Jahr, die meisten nur einmal. Aber weil die EU es ihren Mitgliedern überlässt, wie sie es tun, greift Deutschland auf seine Standardmethoden zurück: freiwillige Selbstverpflichtung der Firmen (das heißt sie machen ein unverbindliches Versprechen, um ein Gesetz zu verhindern) und Geld. Anstatt diese Beutel zu verbieten, kann der Kunde sie weiter nutzen, muss sie aber in manchen Läden erstmal kaufen. Viele Märkte bieten auch textile Einkaufsbeutel an, aber die sind teurer. Was wird wohl passieren?

Ich befürchte, es wird enden wie mit den Plastikflaschen: Anstatt Einweg-Flaschen zu verbieten hat Deutschland einen Pfand auf sie gelegt, genau wie auf die Mehrwegflaschen. Und was passierte? Die Mehrweg-Quote sank, natürlich. Viele Kunden unterscheiden nicht zwischen den beiden und kaufen lieber die leichte Einwegflasche als die schwerere Mehrwegflasche, wo doch sowieso alles das gleiche ist.

Mach den Schwur und nutze keine Kunststoff-Einkaufsbeutel mehr – mit der Zeit geht es in Fleisch und Blut über, seinen eigenen Beutel mitzunehmen (auch wenn man den Kassierer in seiner Routine unterbrechen muss um zu verhindern, einen weiteren Beutel zu bekommen). Und sei stolz auf jeden Wegwerf-Beutel, den Du nicht genutzt hast.

Jeder Schritt zählt.

Greenpeace about microbeads | Greenpeace über Mikroperlen — 23. July 2016

Greenpeace about microbeads | Greenpeace über Mikroperlen

Did you know that microbeads are used in cosmetics not only to exfoliate (which I can comprehend, even if they should use other, natural particles), but also simply for color and texture? Manufacturers seem to think that customers like their liquid soap, shower gel or shampoo smooth and thick (viscid), even if it has got no cleaning benefit and only environmental drawbacks. We use a special, ph-neutral liquid soap together with a reusable foam soap dispenser and it works fabulously. Sadly, my daughter likes glitter in her pink shower gel (girls 😉 ), I don’t know how to make that myself.

Greenpeace addresses the problem of microplastic in cosmetics here more detailed than I did and also describes the loopholes manufacturers use to deceive us. Unfortunately, the mentioned guide to avoid cosmetics in question seems to work only in UK and Australia.


Wusstest Du, dass Mikroperlen in Kosmetik nicht nur zum Peelen benutzt werden (was ich nachvollziehen kann, auch wenn sie andere, natürliche Partikel benutzen sollten), sondern auch einfach für die Farbgebung und Textur? Die Hersteller scheinen zu denken, dass der Kunde seine Flüssigseife, Duschgel oder Shampoo glatt und zähflüssig mag, auch wenn das keinerlei Reinigungs-Nutzen sondern nur Umwelt-Nachteile hat. Wir nutzen eine spezielle, ph-neutrale Flüssigseife zusammen mit einem nachfüllbaren Schaum-Seifenspender und es geht wunderbar. Leider mag meine Tochter Glitter in ihrem pinken Duschgel (Mädchen 😉 ), Ich weiß nicht, wie ich das selbst machen kann.

Greenpeace spricht das Problem von Mikroplastik in Kosmetikprodukten hier detaillierter an als ich es getan habe, und beschreibt auch die Hintertürchen, die die Hersteller nutzen um uns zu täuschen. Hier auch etwas dazu auf Deutsch. Bedauerlicherweise scheint der erwähnte Leitfaden zum Vermeiden von fragwürdiger Kosmetik nur in Großbritannien und Australien zu gelten.

Sources of Ocean’s Plastic Waste | Quellen der Meeres-Vermüllung — 18. December 2015

Sources of Ocean’s Plastic Waste | Quellen der Meeres-Vermüllung

Over half of the material leaked into the ocean comes from China, Indonesia, Philippines, Vietnam, and Thailand (Source). But that doesn’t mean that we others can slack off in our efforts to prevent plastic waste in the oceans – every step counts.


China, Indonesien, Vietnam, Thailand und die Philippinen sind die Quelle von mehr als der Hälfte des Plastikmülls in den Weltmeeren (Quelle). Das heißt jedoch nicht, dass wir anderen in unsere Anstrengungen, Kunststoff-Müll in den Meeren zu vermeiden, nachlässig werden dürfen – jeder Schritt zählt.

 

How Boyan Slat tests automatic ocean-plastic-cleanup | So testet Boyan Slat die vollautomatische Plastikbefreiung der Weltmeere — 16. December 2015
World’s largest ocean cleanup operation one step closer to launch | Weltgrößte Ozean-Reinigungsoperation einen Schritt dichter an ihrem Start | The Guardian — 16. November 2015
Wir haben wieder zu Leitungswasser gewechselt — 11. October 2015

Wir haben wieder zu Leitungswasser gewechselt

Wie ich hier erwähnte, nutzten wir Flaschenwasser. Der Grund war, dass unsere Kinder Bauchschmerzen bekamen, und durch Ausprobieren hatten wir Leitungswasser als Verursacher ausgemacht. Es ist kein neues Haus, und wir wussten nicht, ob die Leitung das (in Deutschland normalerweise gesunde und klare) Leitungswasser verunreinigt hatte. Also hatten wir Flaschenwasser gekauft, zuerst in Einweg-Flaschen und später in Mehrweg-PET-Flaschen. Aber nach weitergehenden Recherchen für diesen Blog konnte ich das nicht mehr billigen.

Also wechselten wir wieder zu Leitungswasser. Davor stellten wir sicher, dass die Mischdüse mindestens alle 14 Tage gereinigt wird, und dass die Gläser nur am Wasserhahn in der Küche abgefüllt werden (nachdem die ersten 5 Liter jeden Morgen anderweitig verbraucht werden – nämlich gekocht für Tee). Die Kinder sträubten sich ein bisschen wegen des anderen Geschmacks, aber ich erklärte es ihnen und gewöhnte sie daran, indem ich stufenweise immer weniger Flaschenwasser dazumixte. Bisher sind die Bauchschmerzen nicht wiedergekommen (toi toi toi).

Ich versuchte, meinen Ehemann zu überreden bei seiner Arbeitsstelle einen Wasserspender für sprudelndes und stilles Wasser vorzuschlagen. Aber es sagte, dass das nicht möglich wäre (Ich denke, er traute sich nicht, zu fragen und vielleicht seinen Chef zu verärgern). Also nutzt er immer noch Sprudelwasser aus der Flasche, aber in Mehrweg-PET-Flaschen einer örtlichen No-Name-Firma. Deutschland hat mehr als genug Grundwasser, also stellt man durch nutzen örtlicher Firmen sicher, dass der Grundwasserspiegel in anderen Ländern nicht gefährdet wird. Aber in anderen Ländern wie Pakistan und den USA treten große Probleme auf.

California bans even supposedly biodegradable microbeads | Kalifornien verbietet auch Mikroplastik, die angeblich biologisch abbaubar sind| Grist — 10. October 2015

California bans even supposedly biodegradable microbeads | Kalifornien verbietet auch Mikroplastik, die angeblich biologisch abbaubar sind| Grist

Other bans of microbeads contain a biodegradable loophole. California’s ban says:

We’re banning plastic beads and if industry wants to use biodegradable beads they will have to amend [the law] and the onus is on them to prove that alternative microbeads won’t be harmful, based on third-party tests.


Andere Verbote von Mikroplastik enthalten ein “biologisch abbaubar”-Schlupfloch. Kaliforniens Verbot besagt:

Wir verbieten Plastik-Kügelchen und wenn die Industrie biologisch abbaubare Kügelchen nutzen will muss sie das Gesetz ändern lassen und beweisen, dass die alternative Mikroplastik nicht schädlich ist (durch unabhängige Tests).

via California bans microbeads, fish rejoice | Grist.

What biodegradable plastic really means| Was biologisch abbaubare Plastik wirklich bedeutet | The Guardian —

What biodegradable plastic really means| Was biologisch abbaubare Plastik wirklich bedeutet | The Guardian

It seems that the label “biodegradable” isn’t enough to truly protect the oceans from plastic waste.

In 2012 a professor in the Department of Mechanical Engineering at the University of California, Chico, evaluated a few different types of bio-plastic [alleged to be biodegradable]. He found that films, bags and bottles made from Mirel’s PHA passed the test’s requirement for 30% biodegradation in six months. In fact, the plastic biodegraded – meaning, it turned into carbon dioxide and water at roughly the same rate as the plant sample that Greene also tested as a control. After a year, just over 80% of Mirel’s PHA film had biodegraded.

Items made from polylactic acid [PLA], however, a bioplastic widely used in food packaging, did not fare as well in water. Less than 5% of the samples biodegraded after 180 days in seawater, and that did not improve much at the one-year mark.


Wie es scheint, ist das Label “biologisch abbaubar” nicht genug, um wirklich die Ozeane von Plastikmüll zu schützen.

Im Jahr 2012 untersuchte ein Professor der Abteilung für Maschinenbau an der University of California verschiedene Typen von Bio-Kunststoffen [vorgeblich biologisch abbaubar]. Er fand heraus, dass dünne Schichten, Beutel und Flaschen aus PHA der Firma Mirel die Testanforderungen erfüllten, sich also 30% innerhalb von 6 Monaten zersetzten (das heißt in CO2 und Wasser zerfielen). Tatsächlich baute sich der Kunststoff sogar fast genauso schnell biologisch ab wie die Pflanzen-Probe (die Professor Greene als Vergleichsbeispiel auch testete). Nach einem Jahr waren etwas über 80% der PHA Schicht biologisch abgebaut.

Teilen aus Polylactide [PLA] jedoch (ein Biokunststoff, der als Nahrungsmittelverpackung weit verbreitet ist) ging es nicht so gut im Wasser. Weniger als 5% der Testbeispiele zersetzten sich nach 180 Tagen in Meerwasser, und das wurde auch nach einem Jahr nicht viel besser.

Source California considering banning biodegradable microbeads from personal care products | Vital Signs | The Guardian.

How Concord Became The First U.S. City To Ban The Plastic Water Bottle | Stadt Concord (USA) verbietet Plaste-Wasserflaschen — 1. October 2015

How Concord Became The First U.S. City To Ban The Plastic Water Bottle | Stadt Concord (USA) verbietet Plaste-Wasserflaschen

So it is possible, at least in Concord, Mass.:

It shall be unlawful to sell non-sparkling, unflavored drinking water in single-serving polyethylene terephthalate (PET) bottles of 1 liter (34 ounces) or less on or after January 1, 2013.


Also ist es möglich, zumindest in Concord, Mass.:

Es verstößt ab dem 1. Januar 2013 gegen das Gesetz, stilles, geschmackloses Trinkwasser in Einweg-PET-Flaschen von 1 Liter oder kleiner zu verkaufen.

via How Concord Became The First U.S. City To Ban The Plastic Water Bottle.