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Let's save our blue planet by saving the ocean. Every little step counts.

information|Hinweis — 7. July 2015

information|Hinweis

Here you can find all my posts in both languages. To read only English posts – I try to keep the content identical – please select English above.


Hier sind alle meine Beiträge in beiden Sprachen zu finden. Wenn Du nur die deutschen Beiträge lesen willst – ich versuche, den Inhalt identisch zu halten – wähle bitte oben Deutsch aus.

Shark oft the Werk: Leopard shark — 21. August 2017

Shark oft the Werk: Leopard shark

The Leopard shark (Triakis semifasciata) is a beautiful shark of the family of houndsharks. It lives in the northeastern pacific in several distinct populations off Oregon down to Mexico. They like the ground (sandy or muddy) near rocks or kelp forests in depths between 3 and 295 ft -1 and 90 m.

View from above of two leopard sharks lying on the sand side-by-side
By nugunslinger from Lafayette, USofA – Leopard Sharks….NOT Tiger, CC BY 2.0, Link

Female Leopard sharks are ovoviparous and give birth to 4 to 29 living young after a gestation period of 12 month. The 8 in -30 cm- long pups grow slowly and mature only after 10 years. Males are up to 78 in -2 m- and females up to 70 in -1.8 m- long. They live up to 30 years.
Leopard sharks form large groups, even together with different shark species. They search rather buried prey like crabs, worms and clams than feed from fish. Since their habitats are often endangered by human effluent and industrial waste, they tend to concentrate pesticides, polychlorinated biphenyls (PCB’s), and other toxic chemicals in the liver.
Leopard sharks are caught as game fish and fished commercially for their meat. They are often shown in aquaria.

Sources: here, here and here

Hai der Woche: Leopardenhai —

Hai der Woche: Leopardenhai

Der Leopardenhai (Triakis semifasciata) ist ein wunderschöner Hai aus der Familie der Glatthaie (so genannt wegen ihrer wenigen Dentikeln) oder Marderhaie. Er lebt im nordöstlichen Pazifik in mehreren getrennten Populationen vor der Küste von Oregon bis Mexiko. Sie bevorzugen den Boden (sandig oder schlammig) in der Nähe von Felsen oder Kelpwäldern in 1 bis 90 m Tiefe.

View from above of two leopard sharks lying on the sand side-by-side
By nugunslinger from Lafayette, USofA – Leopard Sharks….NOT Tiger, CC BY 2.0, Link

Die weiblichen Leopardenhaie sind ovovipar und bringen nach einer Tragzeit von 12 Monaten 4 bis 29 lebende Junge zur Welt. Die 20 cm großen Jungen wachsen langsam, es dauert 10 Jahre, bis sie ausgewachsen sind. Männchen werden bis zu 2 m und Weibchen bis zu 1,80 m lang. Sie haben eine maximale Lebenserwartung von 30 Jahren.
Leopardenhaie bilden große Gruppen, auch zusammen mit anderen Haiarten. Sie suchen eher nach vergrabener Beute wie Krabben, Würmer und Muscheln als Fisch zu fressen. Da ihre Lebensräume oft von menschlichen Abwässern und Industrieabfällen bedroht werden, neigen sie dazu, Pestizide, PCBs und andere giftige Chemikalien in der Leber anzureichern.
Leopardenhaie werden als Gamefisch gefangen und kommerziell für ihr Fleisch gefischt. Sie sind oft in Aquarien zu sehen

Quellen: hier, hier und hier

Another way to pork|Ein anderer Weg zu Schweinefleisch — 18. August 2017

Another way to pork|Ein anderer Weg zu Schweinefleisch

If you ever saw a video about factory farming of pigs, you will value this one:

Two women let the sow out (it is also a German phrase meaning “two women whoop it up”) – they keep pigs in Germany in free range (albeit different races bought in England). If the link is invalid (the video is limited to 1 year, sorry) – I will share some facts in my coming post about pork.


Wenn Du jemals ein Video über Massentierhaltung von Schweinen gesehen hast, wirst Du dies zu würdigen wissen:

Zwei Frauen lassen die Sau raus – sie halten Schweine in Deutschland in Freilandhaltung (wenn auch andere Rassen, die in England gekauft wurden). Falls der Link nicht mehr funktioniert (das Video ist auf 1 Jahr begrenzt, tut mir leid) – ich werde einige Fakten in meinen kommenden Post zu Schweinefleisch einbeziehen.

Video auf deutsch in der SWR- Mediathek

Scientific American Blog Network: 30 Percent of Sharks, Rays and Related Species at Risk of Extinction | 30% der Haie, Rochen und verwandten Arten sind vom Aussterben bedroht — 16. August 2017
Hai der Woche: Dolchnasenhai — 14. August 2017

Hai der Woche: Dolchnasenhai

Die Gattung Isogomphodon der Requiemhaie besteht aus nur einer lebenden Art, aber es scheint so, als ob der Dolchnasenhai (Isogomphodon oxyrhynchus), bekannt seit 1839, bald das Schicksal seiner ausgestorbenen Schwesternart Isogomphodon acuarius teilen wird.

Systematische Beschreibung der Plagiostomen (Plate 15) BHL6353140.jpg
Von Henle, Jacob; Müller, Johannes – http://www.biodiversitylibrary.org/pageimage/6353140, Gemeinfrei, Link

Weibliche Dolchnasenhaie sind vivipar (Plazentaverbindung, nachdem der Dottersack des Embryos aufgebraucht ist) und bringen alle 2 Jahre 2 bis 8 lebende Junge in Kinderstuben zur Welt. Neugeborenen Haie sind 38 bis 43 cm lang. Männchen werden mit 5–6 Jahren und Weibchen mit 6–7 Jahren erwachsen und erreichen bis zu 12 Jahre und 1,4 m (Männchen) bzw. 20 Jahre und 1,6 m (Weibchen).

Der Dolchnasenhai lebt ausschließlich in Küstengewässern (nicht Flüssen, weil er Süßwasser nicht verträgt) des Westatlantik vor der Küste von Trinidad, Guyana, Suriname, Französisch-Guyana und dem nördlichen Brasilien. Er ist hoch-spezialisiert (winzige Augen, aber eine vergrößerte Schnauze um richtig die Elektro-Rezeption zu nutzen, viele schmale spitze Zähne -die meisten Zähne aller Requiemhaie- um eine Reuse zu bilden), um kleine Schwarmfische in trübem Wasser zu fangen. Weil die Menschen die gleichen Fische aufs Korn nehmen, zieht der Hai den Kürzeren – als Beifang in Treibnetzen (aber auch durch gezielte Haifisch-Fischerei) gefangen, wird er als Ergebnis durch die IUCN seit 2006 als akut vom Aussterben bedroht eingestuft. Zwischen 1992 und 2002 hat er einen sehr großen Bestandsrückgang erfahren (was sich in mehr als 90% weniger Fängen zeigt), und mehr noch, hauptsächlich heranwachsende Haie wurden in den Netzen gefunden. Und es kann seitdem noch schlimmer geworden sein. Es gibt einfach keine neuen Daten zu Dolchnasenhaien, nicht mangels Mühe sondern Exemplaren, was bedeutet, dass (obwohl sie seit 2006 in Brasilien gesetzlich geschützt sind, was aber nicht viel nützt wenn es nicht durchgesetzt wird) ihre Fortpflanzung zusammenbricht und sie auf der Schwelle zum Aussterben sind.

Quellen: hier, hier und hier

Shark of the week: Daggernose shark —

Shark of the week: Daggernose shark

The genus Isogomphodon of requiem sharks only consists of one living species, but it seems that the Daggernose shark (Isogomphodon oxyrhynchus), known since 1839, soon joins the fate of its extinct sister species Isogomphodon acuarius.

Systematische Beschreibung der Plagiostomen (Plate 15) BHL6353140.jpg
Von Henle, Jacob; Müller, Johannes – http://www.biodiversitylibrary.org/pageimage/6353140, Gemeinfrei, Link

Female Daggernose sharks are viviparous (placental connection after the yolk sac of the embryo is depleted) and give birth to 2 to 8 living young every two years in nursery areas. Newborn sharks measure 15 to 17 in -38 to 43 cm- in length. Males mature at an age of 5–6 years and females with 6–7 years and reach up to 12 years and 4.6 ft -1.4 m- (males) and 20 years and 5.2 ft -1.6 m- (females).

The Daggernose shark lives solely in coastal waters (no rivers since it is intolerant of fresh water) of the Western Atlantic off Trinidad, Guyana, Suriname, French Guiana and northern Brazil. It is highly specialised (tiny eyes but elongated snout to properly use electroreception, a lot of pointed slender teeth -the most teeth of all requiem sharks- to form a fish trap) to hunt small schooling fish in muddy waters. Since humans are after the same fish, the shark gets the short end of the stick – caught as bycatch in gillnets (but also by fishery targeting sharks), it has been considered critically endangered by the IUCN since 2006 as a result. Between 1992 and 2002 it suffered a very large population decline (shown by more that 90% less catches), and moreover, mostly juvenile specimens have been found in the nets. And things may have gotten worse since then. There are simply no new data available regarding daggernose sharks, not for lack of trying but specimen, which means they are (despite being legally protected in Brazil since 2006, which is without enforcement not of much use) in reproductive collapse and on the brick of extinction.

Sources: here, here and here

Hai der Woche: Weißnasenhai — 7. August 2017

Hai der Woche: Weißnasenhai

Wir wissen, dass eine Mutation oftmals ein Grund ist, nicht mehr normal zu funktionieren und zu sterben, aber manchmal kann es auch der Weg zur Entwicklung einer neuen, erfolgreichen Art sein. Um die Evolution bei der Arbeit zu sehen müssen wir uns nur den Weißnasenhai (Nasolamia velox) ansehen.

Schau, der Weißnasenhai unterscheidet sich von den anderen Requiemhaien in Bezug auf Schädel- und Nasenmerkmale so sehr, dass er seine eigene Gattung hat, aber alle anderen Eigenschaften sind so sehr wie die des Schwarznasenhaies, dass die Wissenschaftler anfingen zu spekulieren.

Da gibt es diese Mißbildung namens Zyklopie (benannt nach dem griechischen Mythos des Zyklopen, ein Riese mit einem Auge auf des Stirn), die durch genetische Mutationen (oder Giftstoffe während der Schwangerschaft) in Säugetieren und Menschen ausgelöst wird (Schaut Euch keine Bilder dazu an. Wirklich nicht. Schau stattdessen hier.). Nun, beginnende Zyklopie könnte alle Unterschiede erklären – also scheint es, als ob der Weißnasenhai sich aus dem Schwarznasenhai entwickelt hat, oder eher, Vorfahren des Weißnasenhaies mutierten aus Vorfahren des Schwarznasenhaies vor langer Zeit. Das muss passiert sein, bevor der Isthmus von Panama den Pazifik und Atlantik getrennt hat, weil nun der Schwarznasenhai nur den tropischen Westatlantik und der Weißnasenhai nur den tropischen Ostpazifik bewohnt (also ist es sogar auch ein Beispiel für Plattentektonik).

Nasolamia3.jpg
Nasolamia velox by Mexfish.com – Mexfish.com, CC-BY-SA 4.0, Link

Wie andere Requiemhaie werden Weißnasenhaie durch kommerzielle und handwerkliche Fischereien für Fleisch und Flossen gefangen.

Quellen: hier, hier und hier

shark of the week: Whitenose shark —

shark of the week: Whitenose shark

We know that mutation can be, more often than not, a reason to not function normally and die, but sometimes it can be a way to develop new, successful species. To see evolution at work we only have to look at the Whitenose shark (Nasolamia velox).

See, the Whitenose shark differs from any other requiem sharks in matters of cranial and rostral characteristics so much that is has got its own genus, but all other characteristics are so much like that of the Blacknose shark that scientists began to speculate.

There is this deformation called cyclopia (named after the Greek myth cyclops which is a giant with an eye on its forehead), caused by genetic mutations (or toxins during pregnancy) in mammals and humans (Don’t look at pictures. Seriously, don’t. Look here instead.). Well, incipient cyclopia could explain the differences – so it seems that the Whitenose shark developed from the Blacknose shark, or better ancestors of the Whitenose shark mutated from ancestors of the Blacknose shark, a long time ago. This must have happened before the Isthmus of Panama separated the Pacific and Atlantic oceans, since now the Blacknose shark inhabits only the tropical western Atlantic and the Whitenose shark only the tropical eastern Pacific (so it is an example of Plate tectonics as well).

Nasolamia3.jpg
Nasolamia velox by Mexfish.com – Mexfish.com, CC-BY-SA 4.0, Link

Like other requiem sharks, Whitenose sharks are caught by commercial and artisanal fisheries for their meat and fins.

Sources: here, here and here

Hai der Woche: Schwarznasenhai — 31. July 2017

Hai der Woche: Schwarznasenhai

Der Schwarznasenhai (Carcharhinus acronotus) ist ein kleiner (bis zu 1,3 m langer) Requiemhai. Sein Name bezieht sich auf einen schwarzen Fleck auf der Nase von heranwachsenden Haien.

Carcharhinus acronotus noaa.jpg
Carcharhinus acronotus by NOAA – http://www.noaanews.noaa.gov/stories2009/20090724_sharks.html, Public Domain, Link

Schwarznasenhaie leben in tropischen oder warmen Küstengewässern des westlichen Atlantik vom Süden der USA, durch den Golf von Mexico und die Karibik den ganzen Weg bis zum südlichen Brasilien. Es gibt eine Trennung per Alter und Geschlecht: Heranwachsende werden typischerweise in flacherem Wasser gefunden, während Erwachsene in größeren Tiefen zu Hause sind. Sie sind bekannt dafür, große Schulen zu bilden.

Schwarznasenhaie erreichen ein maximales Alter von 10-16 Jahren für Weibchen und 4,5-9 Jahren für Männchen. Beide werden mit 2 Jahren erwachsen und wachsen relativ schnell. Die Vermehrung ist vivipar mit einer Dottersack-Plazenta. Nach einer Tragzeit von 8-11 Monaten werden 3-6 38 bis 50 cm große Junge jährlich (Golf von Mexico) oder alle 2 Jahre (Nordwestlicher Atlantik) in flachen Kinderstuben wie Buchten oder Mangroven-Sümpfen, z.B. Bulls Bay, South Carolina (U.S.), geboren.

Schwarznasenhaie werden kommerziell gefischt (als Ziel und als Beifang), aber auch beim Sportangeln als game-fish – weil sie für ordentliche Kämpfer gehalten werden. Diese Art wird von der IUCN global als potentiell gefährdet angesehen und profitiert (gemeinsam mit anderen kleinen Küstenhaien) in der USA von Schutzmaßnahmen. Obwohl von hohem Fischereidruck betroffen, scheint der Schwarznasenhai in Brasilien nicht in Gefahr zu sein (weil genug erwachsene Haie zu finden sind), aber es gibt noch nicht hinreichend viele Daten. In der Karibik genauso.

Quellen: hier, hier und hier

shark of the week: Blacknose shark —

shark of the week: Blacknose shark

The Blacknose shark (Carcharhinus acronotus) is a little (up to 4.3 ft -1.3 m- long) requiem shark. Its name refers to a black spot on the nose of juvenile sharks.

Carcharhinus acronotus noaa.jpg
Carcharhinus acronotus by NOAA – http://www.noaanews.noaa.gov/stories2009/20090724_sharks.html, Public Domain, Link

Blacknose sharks live in tropical or warm-temperate coastal waters of the western Atlantic from the southern USA, through the Gulf of Mexico and the Caribbean all the way to southern Brazil. There is segregation by size and sex: juveniles are typically found in shallow water while adults are located at greater depths. They are known to form large schools.

Blacknose sharks reach a maximum age of 10-16 years for females and 4.5-9 years for males. Both mature at 2 years and are relatively fast growing. Reproduction is viviparous with a yolk-sac placenta. After a 8-11 month gestation period, 3-6 15 to 20 in -38 to 50 cm- long pups are born annually (Gulf of Mexico) or biennially (Northwestern Atlantic) in shallow nursery areas like coastal bays or mangrove swamps, for instance Bulls Bay, South Carolina (U.S.).

Blacknose sharks are fished commercially as target and bycatch, but also as game-fish – as they are deemed decent fighters. This species is considered Near Threatened globally by the IUCN, and benefits from conservation measures (together with other small coastal sharks) in US waters. Although affected by high fishing pressure, Blacknose sharks seem to be in no danger in Brazil (since there are enough mature sharks to be found) but there aren’t sufficient data yet. For the Caribbean, too.

Sources: here, here and here