Kleine Haie fallen oft größeren Haien zum Opfer und überleben normalerweise, indem sie mehr Junge bekommen. Aber der Hartnasenhai (Carcharhinus macloti) hat eine geringe Vermehrungsrate: nur ein oder zwei Junge werden nach einer 12-monatigen Tragzeit alle zwei Jahre geboren, wie bei Apex-Predators.
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Von Hamid Badar Osmany – FishBase, CC BY 3.0, Link

Der Hartnasenhai ist eine kleine Art der Requiemhaie, die in flachen Küstengewässern des Indo-Pazifik von Kenia über Südasien zum südlichen Japan und nördlichen Australien lebt. Er ist grau oder bronze oben und weiß unten und wurde Hartnase benannt, weil die Knorpel in seiner Schnauze stark verkalkt sind, anders als bei anderen Arten der Gattung Carcharhinus.

Weibliche Hartnasenhaie sind ovovivipar: ein oder zwei Embryos schlüpfen innerhalb der Gebärmutter und werden durch Dotter und später durch eine Plazenta-Verbindung genährt. Lebend mit einer relativ großen Länge von 45 cm geboren, werden sie mit 70 bis 75 cm erwachsen und erreichen eine Maximallänge von 110 cm. Ihre Haut ist mit überlappenden, ovalen Haut-Dentikeln bedeckt.

Hardnasenhaie bilden große, nach Geschlecht getrennte Schulen und sind Reisemuffel (Tagging-Daten zeigen, dass 30% der wieder eingefangenen Exemplare sich weniger als 50 km vom ursprünglichen Tagging-Ort entfernt hatten). Wegen einem hohen Fischereidruck durch handwerkliche und kommerzielle Fischereien und ihrer geringen Vermehrungsrate werden sie weltweit als potenziell gefährdet eingestuft (jedoch als nicht gefährdet in Australischen Gewässern).

Quellen: hier und hier

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