Wusstest Du, dass es (neben den wohlbekannten, aber höchst gefährdeten Sägefischen, die Rochen-Arten sind) auch Sägehaie gibt?  Obwohl sie eng verwandt sind, kann man sie leicht unterscheiden: Sägehaie sind kleiner, haben ein Paar Barteln und abwechselnd große und kleine Sägezähne an ihrer sägeartigen Schnauze und  haben nicht das typische Rochengesicht auf der Unterseite (ihre Kiemenspalten liegen an der Seite).

Sägehaie sind schlecht erforschte Tiefsee-Arten (eine ist erst jüngst 2011 entdeckt worden). Sie leben am Boden und nutzen ihre empfindlichen Barteln und ihren Elektro-Sinn (über die ampullae of Lorenzini) an der Säge, um Beute in Schlamm oder Sand aufzuspüren. Sie sind ovovivipar, die Jungen scheinen rücksichtsvoll ihrer Mutter gegenüber zu sein und werden mit den großen Sägezähnen umgeklappt geboren. Später werden ihre Sägezähne regelmäßig ersetzt. Sie machen Sägehaie besonders anfällig für das Verfangen in Treibnetzen.

Der Japanische Sägehai ist im westlichen Nordpazifik vor der Küste Koreas, Japans und Taiwans zu finden. Er wird kommerziell gefischt und für den traditionellen japanischen Fischkuchen (“kamaboko” genannt) hochgeschätzt.

Quellen: hierhier und hier

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