The more you know, the harder your choices are. There is no easy solution, no black or white. Sometimes, I wish I could “un-known” it all and stay unaware – or, this is more like it, ignorant. Just kidding – a little…

As I mentioned here, I cut back on fish and only buy every now and then salmon or shrimp from organic, extensive fish-farms. Sushi and restaurant food are rare exceptions since I don’t know where their fish came from. I try to indulge in my sushi-vice by making my own with vegetables or chicken instead of buying some with tuna.
I practice Meatless Monday (my children also try it, although I don’t force them to).

I choose organic food more and more often, but from where? Instead of personally driving to lots of local organic farmers, thus negating any positive effects on the climate, I tried a local organic food supplier. My first tests didn’t go well – delivery problems, unauthorized and costlier product replacements and buying vegetables without a closer look are my problems, perhaps only with this particular supplier. Maybe later I give it another go.

One of our large discount supermarket chains (ALDI) has got more and more organic food in his range of items. I read that Walmart does, too. Good organic food and affordable, too – that sounds great, doesn’t it? There has to be a catch.

I don’t care about brands. On the contrary, often I choose deliberately the no-name product instead of the brand. I refuse to advertise products by showing their trademark anywhere on my body. And I know that the reason for higher prices of brands are rarely higher quality but marketing and profit (jeans for instance). Thus it didn’t bother me that large chains can beat down the prices of their items. ALDI, for instance, does sell branded goods – without their name but with a discount. A little less profit for the manufacturing company, who in return doesn’t allow to use their name – so what?

But organic products are an exception. I don’t deny that they are “in” and can be sold at a high price, but their production is, per se, costlier. And ALDI beats down their prices, too.

For instance, eggs. I know that many suppliers lament that the purchase prices for their organic eggs aren’t break-even. And with a look at the egg box at the store I can see that they came from another country, despite having many chicken farms in the vicinity. In all likelihood, other organic products or their ingredients are shipped from far away, too, to allow such prices.

And then there is this. I’m not sure what to do now.

A bright spot: my solution for eggs. We are happy to have found a special chicken farm on the journey from work. Handicapped employees care for chicken the old-fashioned way, letting them pick worms and bugs in a form of holistic “grazing” management (they move their mobile chicken coop regularly to prevent “over-grazing”). We have a subscription to pick up 6 eggs a week, and twice a year we get a hen, too – of course organic.


Je mehr du weißt, umso schwerer fällt die Wahl. Es gibt keine leichte Lösung, kein schwarz oder weiß. Manchmal wünschte ich, dass ich alles wieder “ent-wissen” könnte und unwissend bleiben könnte oder, dass trifft es schon eher, ignorant. Ich scherze nur – ein bisschen…

Wie ich hier erwähnte, habe ich mich bei Fisch eingeschränkt und kaufe nur noch ab und zu Lachs oder Shrimps von biologischen, extensiven Fisch-Farmen. Sushi und Restaurant-Essen sind seltene Ausnahmen, weil ich ja nicht weiß, wo deren Fisch her kommt. Ich versuche, meinem Sushi-Laster zu frönen, indem ich mein eigenes Sushi mit Gemüse und Huhn mache, anstatt welches mit Tunfisch zu kaufen.
Ich betreibe Meatless Monday (meine Kinder versuchen es auch, obwohl ich sie nicht dazu zwinge).

Ich wähle immer öfter Biolebensmittel, aber woher? Anstatt selbst zu vielen örtlichen Biobauern zu fahren und somit die positiven Effekte auf das Klima zunichte zu machen, probierte ich einen lokalen Biolebensmittel-Lieferanten aus. Meine ersten Versuche gingen nicht gut – Lieferschwierigkeiten, eigenmächtige und teurere Ersatzlieferungen und das Kaufen von Gemüse ohne es genauer anzusehen sind meine Probleme, vielleicht nur mit diesem speziellem Lieferanten. Vielleicht mache ich später mal einen neuen Versuch.

Einer unserer großen Discounter (ALDI) hat mehr und mehr Biolebensmittel im Angebot. Ich las, dass Walmart das auch hat. Gute Biolebensmittel, die auch noch erschwinglich sind – das hört sich gut an, oder nicht? Da muss es einen Haken geben.

Ich schere mich nicht um Marken. Im Gegenteil, oftmals wähle ich ganz bewusst das No-Name Produkt anstelle der Marke. Ich weigere mich Werbung für ein Produkt zu machen, indem ich den Markennamen irgendwo auf meinem Körper zeige. Und ich weiß, dass der Grund für den höheren Preis einer Marke selten die höhere Qualität ist, sondern Marketing und Profit (bei Jeans z. B.). Also störte es mich nicht, dass große Ladenketten die Preise ihrer Artikel drücken können. ALDI z.B. verkauft durchaus Markenware – ohne deren Namen aber mit einem Preisabschlag. Etwas weniger Profit für die Herstellerfirma, die im Gegenzug nicht ihren Namen benutzten lässt – na und?

Aber Bioprodukte sind eine Ausnahme. Ich bestreite nicht, dass sie gerade “in” sind und zu einem hohen Preis verkauft werden können, aber ihre Herstellung ist per se kostspieliger. Und ALDI drückt deren Preis auch.

Zum Beispiel Eier. Ich weiss, dass viele Lieferanten klagen, dass die Einkaufspreise für Bioeier nicht kostendeckend sind. Und mit einem Blick auf den Eierkarton im Laden kann ich sehen, dass diese aus einem anderen Land kommen, obwohl es in der Nähe viele Hühnerhöfe gibt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind andere Bioprodukte oder deren Bestandteile auch von weit her verschifft worden, um solche Preise zu ermöglichen.

Und dann gibt es das hier. Ich bin nicht sicher, was jetzt zu tun ist.

Ein Lichtblick: meine Lösung für Eier. Wir freuen uns, auf dem Heimweg von der Arbeit einen speziellen Hühnerhof gefunden zu haben. Behinderte Beschäftigte kümmern sich auf die altmodische Art um Hühner, lassen sie Würmer und Käfer picken in einer Form des ganzheitlichen “Grasens” (sie versetzen deren mobilen Hühnerstall regelmäßig, um “übergrasen” zu verhindern). Wir haben ein Abo, um 6 Eier in der Woche abzuholen, und zweimal im Jahr bekommen wir auch ein Suppenhuhn – natürlich in Bioqualität.

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