Wusstest Du, dass es Haie gibt, denen heißes, säurehaltiges Seewasser mit Blasen aus Kohlendioxid und Methan um Unterwasservulkane (wenn auch inaktive) herum nichts ausmacht? Dieser Pazifische Schlafhai wurde in der Nähe des Kavachi gefilmt, einem der am aktivsten Unterwasservulkane im südwestlichen Pazifik.

Normalerweise bis zu 2 773 Meter tief im Nordatlantik, Nordpazifik und um die Antarktis herum lebend, haben Pazifische Schläferhaie Methoden zum Anpassen an die eiskalten Tiefen entwickelt, wie Trimethylaminoxid anstelle von Harnstoff in ihrer Haut als natürliches Frostschutzmittel und um der Eiweiß-destabilisierenden Wirkung des (Tiefsee-) Druckes entgegenzuwirken, und Diacylglyceryl-Ether und Triacylglycerole anstatt Squalene in ihrer Leber, welche selbst unter tiefsten Temperaturen ihren flüssigen Zustand beibehalten. Und doch, einer von ihnen scheint es heiß zu mögen.

Pazifische Schlafhaie können bis zu 4,4 Meter lang werden und sind bekannt dafür, sich von Meeresboden-bewohnenden Tieren wie Fischen, Kraken und Kalmaren wie dem viel größeren Riesenkalmar und Pazifischen Riesenkraken, Krabben und Tritonshörnern, aber auch von Seehunden und Aas zu ernähren.

Quellen: hier und hier

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