Dies ist Teil 2 zu Das Meer – geheimnisvolle Welten und was wir ihnen antun

Eines vorweg: ich bin kein Wirtschaftsfachmann – dies sind alles nur meine Ideen.

Unsere Möglichkeiten (technologischer, juristischer oder finanzieller Art) schreiten immer weiter voran und ermöglichen es, immer mehr Bedürfnisse des Konsumenten zu erfüllen (und manche erst zu wecken). Diese erhöhte Nachfrage schafft Gier bei den Anbietern, die wiederum rücksichtslos darauf hinwirken, auch umstrittene technische Möglichkeiten weiterzuentwickeln und dabei auch Einfluss auf die rechtlichen Gegebenheiten nehmen. Dieser Kreislauf wird von Geld angetrieben und muss durchbrochen werden. Denn:

Earth provides enough to satisfy every man’s need, but not for every man’s greed.—Mahatma Gandhi

Was könnte man daran ändern?

Man könnte bei den Bedürfnissen ansetzen.

Ich will nicht darauf hinaus, dass jeder nur das Lebensnotwendige bekommen sollte. Aber ein Reflektieren der eigenen Bedürfnisse, eine informierte Entscheidung und ja, gegebenenfalls ein Verzicht auf Seiten der Konsumenten könnte viel bewirken (ein gutes Beispiel wäre die Haifischflossen-Suppe). Daran will ich hier mit meinem Blog mitwirken.

Man könnte die Möglichkeiten beschneiden.

Nicht alles, was möglich wäre, sollte auch getan werden. Der Gesetzgeber muss die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu schaffen. Dabei können auch vorher undenkbare Wege gegangen werden. Ein Beispiel wäre hier die Entkriminalisierung von Marihuana in manchen US-Bundesstaaten, wodurch den bisherigen Anbietern ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde, ohne dass die viel-beschworenen Folgen eingetreten wären. Die Wählerschaft kann hier ihren Einfluss geltend machen, wenn sich nur genügend zusammentun.

Es muss natürlich auch sichergestellt werden, dass Gesetze auch eingehalten werden, und Korruption unterbunden werden.

Die Anbieter kann man meist nur an ihrer Profitgier treffen: es muss profitabler sein, die Gesetze einzuhalten als sie zu brechen.

Andere Wege sehe ich nicht, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschheit ohne die Ozeane überleben kann. Oder dass die Menschheit bald die Möglichkeiten und die Kenntnisse besitzt, um das Meer in eine riesige Kulturlandschaft zu verwandeln und selbst zu managen, wie sie es an Land mehr schlecht als recht tut.

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