Oberflächlich betrachtet erscheint der Ozean als ein dunkles, geheimnisvolles Reich, das uns etwas unheimlich ist, das wir aber nach unserem Gutdünken endlos ausnutzen können – es ist ja quasi unendlich und gehört allen (was paradoxerweise dazu führt, dass sich keiner darum kümmert).

Und so verschmutzen und vergiften wir ihn, überhitzen und überfischen ihn, beuten ihn aus und greifen ignorant in seine Ökosysteme ein.

Wir behandeln die Ozeane also genauso schlecht, wie wir lange Zeit die ganze Erde behandelt haben. Der Unterschied ist nur, dass wir die Folgen nicht so leicht sehen können, weil sie unter der Wasseroberfläche verschwinden oder im komplexen System Ozean schwer nachzuvollziehen sind. Das macht es uns einfach zu verdrängen, was wir tun.

 Es gibt dazu einen 2. Teil: Warum wir das tun, was wir tun – und was man daran ändern könnte

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