Als wir auf Flaschenwasser anstelle Wasser aus der Wasserleitung zurückgreifen mussten (lange Geschichte), obwohl das hier in Deutschland ja kontrolliert wird und normalerweise recht gesund ist, sind wir zuerst einfach zum nächsten Supermarkt und haben Plaste-Flaschen nach Hause geschleppt. Nach einiger Zeit jedoch, insbesondere wegen der ökologischen Folgen (Plaste-Flaschen sind Müll-Methusalems), haben wir diese leichte Entscheidung überdacht. Unsere Schlussfolgerung ist, dass wir zunächst auf Mehrweg-PET-Flaschen zurückgreifen. Diese werden zwar nur bis zu 10 mal befüllt (gegenüber bis zu 50 mal bei Glas-Mehrweg-Flaschen),  sind aber leichter beim Transport (sowohl zum Getränkemarkt als auch zum Käufer nach Hause und für die leere Flasche alles wieder umgekehrt) und für uns momentan praktikabler. Also erst einmal nur eine Einsparung von knapp 90% gegenüber vorher (Mehrweg-Flaschen sind stabiler und enthalten etwas mehr Kunststoff als Einweg-Flaschen). Wer weiß, vielleicht ist der nächste Schritt die Glas-Flasche.

Zusätzlich haben wir uns Proviant-Flaschen angeschafft, die eine große Öffnung und keinen komplizierten Verschluss haben, so dass sie leicht zu reinigen sind (sogar im Geschirrspüler). Da hinein kommt das Wasser aus den großen Flaschen, oder noch besser: frisch gekochter Tee, eventuell mit etwas Saft – und die Kinder haben genug zu trinken für die Schule und es schmeckt.
Vielleicht mal ein großer Schritt und kein kleiner.

Advertisements